Eine Analyse der V-Partei³ und ihrer Entwicklungen

Eine Analyse der V-Partei³ und ihrer Entwicklungen

In den letzten Monaten machte eine Kleinstpartei, die V-Partei³, viel Werbung um sich. Bei der NRW-Wahl plakatierte sie viel und in deutschsprachigen, veganen Facebookgruppen teilten ihre Anhänger*innen und Funktionär*innen immer wieder ihre Werbung. Auch auf veganen Messen und ein paar Demonstrationen ist die Partei vertreten gewesen. Sie beanspruchen für sich, der politisch-parlamentarische Arm der veganen Bewegung in Deutschland zu sein. Sie behaupten, die neuen und besseren Grünen zu sein, fordern eine bio-vegane Landwirtschaft bis zum Jahre 2030 und die Abschaffung der sogenannten “Massentierhaltung”.

In diesem Artikel wird die Partei genauer analysiert und überprüft, ob die V-Partei³ für Tierrechtler*innen eine Wahlalternative sein kann.

Analyse des Parteiprogrammes

Für eine erste Betrachtung wurde das Programm der V-Partei³ untersucht. Auch wenn es relativ populistisch geschrieben ist, was bei einer Kleinstpartei durchaus verständlich ist, tauchen hier einige Punkte auf, die von einem intersektionellen Standpunkt aus zu unterstützen sind. Es wird beispielsweise eine Postwachstumsgesellschaft gefordert, günstigerer Personennahverkehr versprochen oder sich für LGBTIQ*-Community stark gemacht.  Neben einigen populistischen Elementen wie Volksabstimmungen und der absolut unrealistischen Forderung nach einer bioveganen Landwirtschaft in ganz Deutschland bis 2030 macht das Programm auf den allerersten Blick einen guten Eindruck. Bei genauerer Betrachtung fallen allerdings einige Punkte auf, die das Wählen dieser Partei aus der Perspektive der Tierbefreiung schwierig machen.

Welchen Bezug hat die V-Partei³ zur Tierrechtsbewegung?

Einerseits fehlt im Parteiprogramm der Tierbefreiungsgedanke. Es wird oft von der “Massentierhaltung” gesprochen, welche abgeschafft werden solle, aber konkrete Forderungen, die Tierhaltung als Ganzes abzuschaffen, gibt es nicht. Stattdessen werden dazu widersprüchliche Aussagen getroffen. Erst wird gefordert, “das Recht der Tiere auf ein freies Leben zu respektieren und diese nicht länger als Konsumware oder Rohstoff zu betrachten”- ein paar Sätze später heißt es wiederum eine “steuerliche Begünstigung von pflanzlichen Produkten und höhere Besteuerung von tierischen Produkten” werde gefordert. In einem weiteren Punkt wird anhand der sinkenden Anzahl von Schweinzuchtbetrieben gefordert, kleine bäuerliche Betriebe zu fördern. Ein Bezug zur Tierrechtsbewegung ist so nicht erkennbar und eine klare Absage an jegliche Tierhaltung bleibt aus.

Werben mit veganen “Heilsversprechen”!

Andererseits finden sich auch falsche Behauptungen und äußerst populistische Elemente im Parteiprogramm. So sollen Menschen mit veganen “Heilsversprechen” geködert werden, die V-Partei³ zu wählen: Eine Taktik, die oft auch angewendet wird, um Fleischesser*innen von der veganen Lebensweise zu überzeugen. Es wird beispielsweise behauptet, dass “eine Milliarde” Menschen auf der Welt hungern und die V-Partei³ suggeriert, sowohl im Parteiprogramm, als auch in verschiedenen Vorträgen auf Parteiveranstaltungen, dass mit einer veganen Ernährung das Problem des Welthungers zu lösen sei. Das ist auf mehreren Ebenen falsch: Zum einen stimmt die Zahl der Hungernden nicht. 2014-2016 hungerten 20% weniger, als von der Partei angegeben, nämlich circa 800 Millionen Menschen. Auch die Annahme, dass sich mit veganer Ernährung der Welthunger beenden lasse, ist nicht richtig. Eine vegane Ernährung ist zwar deutlich ressourcenfreundlicher als eine durchschnittliche omnivore Ernährung, allerdings würde keine Person weniger hungern, nur weil sich alle in Deutschland lebenden Menschen pflanzlich ernähren. Um den Welthunger zu besiegen, sind ganz andere politische und wirtschaftliche Mittel nötig, wie zum Beispiel eine bessere Verteilungspolitik und eine Reduzierung des Wegwerfens von Lebensmitteln.

Im Bereich “Tierversuche” findet sich ein weiteres Heilsversprechen. So wird behauptet, “dass   sich die meisten Zivilisationskrankheiten durch vorbeugende Maßnahmen, wie etwa eine pflanzliche Ernährung und eine gute Lebensweise verhindern”  ließen. In der Präambel des Parteiprogramms steht: “Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Tatsache, dass eine ökologische Ernährung ohne tierische Produkte zu einer wesentlichen Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung mit positiven sozioökonomischen Folgen führen wird.”  Das ist so pauschal falsch. Eine pflanzliche Ernährung kann gesundheitliche Vorteile haben und Zivilisationskrankheiten vorbeugen, allerdings wird dabei völlig außer acht gelassen, dass man auch mit veganer Ernährung z.b. Krebs bekommen kann. Pflanzliche Ernährung ist nicht automatisch gesünder.

Regressive Positionen zur Gentechnik!

Im Parteiprogramm wird sich auch gegen Gentechnik ausgesprochen, da Gentechnik-Pflanzen bisher “ausschließlich Tierfutter, Baumwolle und Energie vom Acker produzieren” würden und daher kein hilfreiches Mittel seien um den Welthunger zu bekämpfen. Das stimmt so nicht. Gentechnisch-veränderte Pflanzen auf Anbauflächen der Entwicklungsländer einzusetzen, macht diese widerstandsfähiger gegen abiotischen Stress, durch frühzeitige züchterische Anpassung an die zu erwartenden klimatischen Veränderungen. So wäre zum Beispiel trotz Klimawandels eine sichere, regionale Nahrungsmittelproduktion auch in den sogenannten Entwicklungsländern gewährleistet (Beispiel: Weizen).

Im folgenden Satz aus dem Parteiprogramm der V-Partei³ finden sich zwei Fehler: „Weil die Menschheit nun einmal die Erde braucht, kann sie nicht dauerhaft deren Naturgesetze missachten.“ Einerseits wurde der Begriff “Naturgesetz” falsch verwendet, weil wir Naturgesetze wie z.B. Gravitationskraft nicht außer Kraft setzen können. Andererseits besteht durchaus die Möglichkeit unsere Umwelt zu zerstören, auch wenn wir auf sie angewiesen sind.

Im Bereich der Geflüchtetenpolitik sollen Unterhaltszahlungen an ein Integrations-Leistungsprinzip gekoppelt werden und Familiennachzug etwa aus Kriegs- und Krisenregionen sollen von einer “erfolgreichen Integration” und “ausreichendem Einkommen” abhängig gemacht werden. Damit positioniert sich die V-Partei³ gegen den Grundgesetz Art. 16a.

Werbung und Persönlichkeiten der V-Partei³

Im nächsten Teil wird analysiert, wie die V-Partei³ online sowie offline um Wähler*innenstimmen kämpft, welcher Mittel sie sich bedient und welche Personen sie für ihre Werbung einsetzt.

Online fällt auf, dass sowohl Funktionär*innen, als auch Mitglieder spam-artig in allen möglichen Gruppen mit Tier- oder Veganbezug ihre Wahlwerbung posten. Inzwischen wurde Ihnen das Verbreiten von Werbung in diversen größeren Gruppen untersagt und diese wird geloescht.. Deswegen beschränken sie sich zum Großteil auf verwaiste und adminlose und somit nicht-administrierte Facebook-Gruppen, welche durch diese Umstände bereits als Sammelbecken für rechte Umtriebe und esoterische Inhalte fungieren. In der Gruppe “Veganes Zeitalter”, die durch die Verschwörungstheoretikerin Iris Pasternack und den Querfrontler Gerald Hägele (mit Hang zu Reichsbürgerideologien oder z.b. Sexismus) betrieben wird, machen sie weiterhin munter Werbung. Es kommt dabei zur gegenseitigen aktiven Zusammenarbeit zwecks Generierung von Wähler*innnenstimmen und Parteimitglieder und Mitgliedern für das vegane Zeitalter. In der Gruppe werden immer wieder esoterische, menschenverachtende, pseudowissenschaftliche  und gesundheitsgefährdende Inhalte gepostet (z.b. Propaganda gegen Impfen) sowie Verschwörungstheorien (z.B. Illuminaten). (Beispiel: 1 Für ausführliche Infos: 2 )

Da die V-Partei³ dort aktiv Werbung macht und auch dazu auffordert, Mitglied in der Partei zu werden, scheint es so, als sei Unterstützung aus einer solch zweifelhaften Ecke gewollt. Hinzu kommt, dass öffentlich geäußerte Kritik an dieser Vorgehensweise ignoriert wurde.

Esoterik

Die V-Partei³ behauptet, nichts mit Esoterik (Begriffserklärung: nichtreligiöse, unwissenschaftliche meist spirituelle Ansichten, oft auch in Verbindung mit Verschwörungstheorien)  am Hut zu haben; allerdings fallen sowohl Parteimitglieder, als auch Vorsitzende der Partei mit esoterischen Äußerungen und Verbreitung ebensolcher Inhalte als Reichweitenverstärker auf.

Der Parteivorsitzenden Roland Wegner wurde Vorgeworfen ein Fan des bekannten Verschwörungstheoretikers Rüdiger Dahlke zu sein. Dies bestätigte er auch, zumal er auch Postings von Dahlke teilt. Dahlke ist unter anderem bekannt für das Befürworten von Lichtnahrung oder dem Unterstützen der Neuen Germanischen Medizin. Unter anderem vertritt Dahlke die Chemtrailtheorie und ruft in Youtube-Videos zum “Aufwachen” auf. Laut einem Aussteiger aus der Partei habe die V-Partei³ auf Veranstaltungen von Rüdiger Dahlke Flyer verteilt, und so gezielt versucht, Anhänger*innen esoterischen Gedankengutes für sich zu gewinnen. Interne Kritik durch das ehemalige Parteimitglied wurde unterbunden. Der stellvertretende Vorsitzende, Michael Thomas Kneifel, teilte auf seinem Privatprofil ein Posting, das Wasserstoffperoxid als Krebsheilmittel anpreist (sic!). In den Kommentaren behauptet er dann noch, dass “Labore zerstört werden damit die Pharmaindustrie das dicke Geld machen kann”. Damit verbindet er Esoterik, die tödlich enden kann, mit einer Verschwörungstheorie.

In einem ähnlich beunruhigenden Posting teilte Kneifel vor zwei Jahren die Meinung, dass fast alle Zahnprobleme mit Kokosöl zu lösen seien.

Ähnlich befremdlich war das geplante Auftreten der V-Partei³ bei dem “Pax-Terra-Musica”. Das im Vorfeld durch mehrere Medien scharf kritisierte Festival (Tagesspiegel, TAZ), stellte eine Plattform mit Vernetzungsmöglichkeiten für rechte Hetzer*innen, Antisemit*innen und Verschwörungstheoretiker*innen. Auf die Kritik, dass die V-Partei³ dort auftrete, reagierte diese zuerst nicht und schrieb dann auf Facebook, dass “für den Frieden” jede*r das Recht haben solle zu reden, also explizit auch die rechten Hetzer*innen, die kritisiert wurden. Eine Absage stehe für sie nicht zur Debatte. Ein paar Tage später wurde das Statement korrigiert und sie sagten ihre Teilnahme ab und entschuldigten sich damit, dass ihnen die politische Professionalität fehle (sic!).

Der stellvertretende Parteivorsitzende, Michael Kneifel, versucht über Facebook bereits explizit unprofessionelle und unerfahrene Personen für das Politikgeschäft der V-Partei³ zu gewinnen und schreibt, so als wolle er anderen Politiker*innen fehlende “Unabhängigkeit, Ehrlichkeit und Menschenverstand” unterstellen.

Teilnahme an fragwürdigen Veranstaltungen

Der Landesverband Bayern kündigte vor wenigen Wochen an, bei der Veganmania München teilzunehmen, welche von der Organisation “Animal Peace” und Anita Krieger organisiert wird. Animal Peace fällt immer wieder durch Holocaustrelativierungen und sehr menschenfeindliche Inhalte auf. Animal Peace ist jedes Mittel recht, um Tierrechte voranzubringen. Die Organisatorin, Anita Krieger, ist Aktivistin der antisemitischen Montagsmahnwachen und mit deren Initiator Lars Mährholz befreundet. Die Kritik an der Veganmania wird von verschiedenen Tierrechtsgruppen und politisch Aktiven jedes Jahr aufs Neue angeführt, welche die V-Partei³ gänzlich ignoriert.

In einer Lokalzeitung konnte man kürzlich lesen, dass sich sowohl Veganer*innen, Vegetarier*innen, als auch Fleischesser*innen in der Partei befinden, was die angeblichen Tierrechtsinhalte der Partei weiter infrage stellt.

Bei veganen Veranstaltungen, bei denen die V-Partei³ seitens der Veranstalter*innen nicht erwünscht ist, bediente man sich städtischer Genehmigungen, um so in der Nähe der Hauptveranstaltung einen Werbestand platzieren zu können und so den Eindruck zu erwecken, zu den Aussteller*innen zu gehören. Dieses Verhalten kann man als Täuschung auffassen und es zeugt von Unprofessionalität. (1,2)

Barbara Rütting als Werbemotor?

Auffällig ist auch die viel gefeierte Mitgliedschaft von Barbara Rütting. Die selbsternannte “Gesundheitsberaterin” setzte sich in den letzten Jahren für die totalitäre, urchristliche Sekte “Universelles Leben” ein; Kritik an der fundamentalistischen Sekte bezeichnete Sie beispielsweise als “Hexenjagd” und verglich diese mit Christenverfolgungen. Die Sekte “Universelles Leben” hetzt beispielsweise gegen das “Weltjudentum” oder redet von der “Weltherrschaft der Illuminaten”. Damit bedient die UL antisemitische Stereotype. Es finden sich bei UL Hetze gegen Geflüchtete, sowie allerlei esoterische Elemente; beispielsweise sollen Hirntumore durch das Tragen von Kopfbedeckungen behandelt werden. Kindern der UL-Anhänger*Innen wird vermittelt, dass Sex allgemein schmutzig ist. Von Sektenexpert*innen wird UL als gefährlich eingestuft. Trotz aller Hinweise ließ sich Barbara Rütting nicht davon abbringen, 2006 eine Demonstration des UL zu unterstützen und dort teilzunehmen. Rütting bedient sich auch des holocaustrelativierenden Vergleichs der Massentierhaltung mit der Shoah. Eine Distanzierung vom Holocaust-Vergleich durch Rütting ist nicht bekannt. Obwohl die V-Partei³ sich mit öffentlichen Äußerungen versucht vom Holocaustvergleich abzugrenzen, wird Barbara Rütting in der Partei gefeiert und gar als “Motor” der Partei bezeichnet.

Zusammenarbeit mit Attila Hildmann?!

Ähnlich unverständlich ist die Zustimmung, die Attila Hildmann durch Funktionär*innen der V-Partei³ erfährt. Die Partei verloste Attila Hildmanns handsigniertes Buch “Vegan for fit” und bewarb gleichzeitig seine gleichnamige Challenge. Michael Kneifel, stellvertretender Bundesvorsitzender, nutzte die Chance eines Kennenlernens bei Hildmanns Buchvorstellung, um persönlich die Signatur abzuholen und ein Foto mit Hildmann zu erstellen, welches auf Facebook die Aktion bewarb. Kneifel nahm ebenfalls an der Challenge teil. Außerdem versuchte er auf Facebook unter einem sehr kontrovers diskutierten Post von Hildmann, ihn als Parteimitglied anzuwerben. Ungeachtet der sexistischen (z.b. in seinen “Vegangsta”-Videos) und rechtspopulistischen (hier z.b.) Ausfälle, die Attila Hildmann sich immer wieder, neben seinem ständigen Mackergehabe (z.b. mit Geld wedeln) leistet, zeigt die V-Partei³ durch ihre Zusammenarbeit, dass sie es mit Teilen ihres Parteiprogrammes nicht ernst meinen kann. In diesem fordert sie in einem langen Kapitel eine Postwachstumsökonomie, und nimmt damit eine kapitalismuskritische Position ein. Attila Hildmann verkörpert das Gegenteil einer Postwachstumsökonomie. Er steht für eine pflanzliche Ernährung und für einen Lifestyle-Veganismus, den sich nur privilegierte Menschen leisten können. Seine Lebensweise ist Sinnbild für einen Veganismus der teuren Produkte, des „guten Geschmacks“- ein Veganismus, bei dem das Wohl der Tiere komplett in den Hintergrund rückt und nur noch Mittel zum Zweck ist. Damit zeigt die V-Partei³ nochmals, dass sie nicht hinter dem Tierbefreiungsgedanken steht und sogar gegen ihre eigenen Grundforderungen verstößt.

Auf Kritik reagieren Partei und Mitglieder sehr abweisend. Oft wird behauptet, dass Kritiker*innen “Antiveganer*innen” seien, die die vegane Szene spalten wollen. Manchmal wird auch die Fleischindustrie hinter der Kritik vermutet oder den Kritiker*innen mangelnder Aktivismus vorgeworfen. Immer wieder heißt es, dass die Kritiker*innen nur diffamieren und beleidigen würden, unabhängig davon, wie sachlich die Kritiker*innen argumentieren.(Beispiel 1,2,3)

Fazit

Verständlich ist gerade bei jenem Teil der Veganer*innen, der aus ethischen Gründen vegan lebt, der Wunsch nach Abschaffung der Tierausbeutung groß. Der Wille, sich dafür auch auf parteipolitischer Ebene einzusetzen ist daher verständlich. Doch für die Wahl einer zu unterstützenden Partei will genau analysiert werden, ob und inwiefern die Ideale und Ziele der Tierbefreiung auch von der Partei geteilt und umgesetzt werden. Populistische Heilsversprechen haben keinen Platz in einer emanzipatorischen, tierrechtsorientierten, veganen Partei. In den Reihen der V-Partei³ befinden sich mehrere Funktionär*innen, die esoterische Inhalte verbreiten und mit Verschwörungstheoretiker*innen kooperieren. Sie dulden und feiern Personen, die sich konträr gegenüber den Aussagen/Forderungen des V-Partei³programms und ihrer angeblichen Haltung (Distanz von Esoterik, HC-Vergleich) positionieren. Außerdem finden sich aus dem verschwörungsideologischen und esoterischen Spektrum angeworbene Mitglieder in der Partei. Sie werben zudem auf zweifelhaften Events. Bei Veranstaltungen, an denen sie nicht partizipieren dürfen, nehmen sie durch die Hintertür teil. Durch ihre Handlungen entpolitisiert die V-Partei³ die Tierrechtsbewegung und relativiert und unterstützt immer wieder menschenverachtende Ideologien in der veganen Szene.

Für eine emanzipatorische Tierbefreiungsbewegung!

Titelbild: Tibberius, Lizenz: CC BY-SA 4.0, Originaldatei hier.

2 Kommentare

  1. Markus

    Wow. Der größte Verschwörungstheorethiker ist hier wohl der Author. Wenn man sich solch dubioser Quellen bedient um Menschen schlecht zu machen dann sollte man die Seite vielleicht nicht „vegan knowledge vault“ nennen. Das ist dann doch sehr irreführend.

    Zur Vita von Barbara Rütting auf https://www.psiram.com zu verlinken ist schon geil.

    Bei mir bleiben zwei Fragen hängen:

    Warum kritisiert der Author die Spaltung der veganen Gesellschaft obwohl er mit diesem „Artikel“ doch genau diese bezweckt?Und.

    Warum maßt sich der Author an zu bestimmen wer die richtigen Veganer sind und welche Veganer bzw. Unterstützen nicht gewollt sein dürfen? Eine solche Meinungsdiktatur hatten wir doch schon einmal.

    Nach vielen sehr guten Artikeln finde ich es doch sehr Schade, dass thevactory mit den jüngsten Artikeln sich von einer sachlichen Ebene hin zu einer meinungsvorgebenden Plattform entwickelt in der nur eine fest vorgegebene Ansicht zählt und alle anderen anhand irrwitziger Tatsachenverdrehungen diffamiert werden.

    1. Leffi M.

      Ich bin zwar nicht der Autor, aber zu den zwei Fragen wollte ich kurz meinen Senf beitragen.

      Du fragst: „Warum kritisiert der Autor die Spaltung der veganen Gesellschaft obwohl er mit diesem „Artikel“ doch genau diese bezweckt?“

      Damit unterstellst du dem Autor einen Zweck, dem man ihm ohne bösen Willen nicht wirklich andichten kann. Zudem stellt der Autor lediglich fest, dass die V-Partie auf Kritik oft in Form einer nicht angebrachten Spaltervorwurfs reagiert. Du lieferst einen praktischen Beleg dafür – q.e.d.

      Weiter fragst Du: „Warum maßt sich der Autor an zu bestimmen wer die richtigen Veganer sind und welche Veganer bzw. Unterstützen nicht gewollt sein dürfen?“

      Aus dem Artikel kann man doch leicht entnehmen welche Grundlagen er heranzieht; alles ist ordentlich belegt. An keiner Stelle wird man im Unklaren gelassen was der Autor kritisiert und warum er das tut. Und als regelmäßiger Leser dieser Seite wird dir ja auch bewusst sein dass sich The Vactory ein paar Grundsätze gegeben hat die sich natürlich in den Artikeln auch wiederspiegeln.

      Ich empfinde den Artikel als ausgewogen und kritisch, und genau das erwarte ich von einer Plattform wie dieser. Ganz im Gegensatz zu deiner Anschuldigung ist die Gefahr von kritiklosem Abnicken durch ewige Ja-Sager wesentlich problematischer als eine herbeifantasierte „Meinungsdiktatur“ auf http://www.thevactory.de

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